Ausbildungsvergütung

Der Ausbildende hat dem Auszubildenden eine angemessene Vergütung zu gewähren, die nach dem Lebensalter des Auszubildenden so zu bemessen ist, dass sie mit fortschreitender Berufsausbildung, mindestens jährlich, ansteigt. Da für die Mitarbeiter/innen und Auszubildenden im steuerberatenden Beruf kein Tarifvertrag besteht, gelten für die Ausbildung die von den Steuerberaterkammern festgelegten Vergütungssätze. Abweichungen hiervon sind in besonderen Fällen und innerhalb bestimmter Grenzen möglich. Eine über die vereinbarte regelmäßige tägliche Ausbildungszeit hinausgehende Beschäftigung (Überstunden) ist besonders zu vergüten oder durch entsprechende Freizeit auszugleichen. Eine zusätzliche Beschäftigung ist jedoch nur ausnahmsweise zulässig.

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